versorgen, betreuen, helfen - ich bin dabei

Hauswirtschaftshelfer/in

Die neue Berufsbezeichnung ab 1. August 2014 lautet:

Fachpraktikerin / Fachpraktiker Hauswirtschaft

Fachpraktiker/in Hauswirtschaft sind Fachkräfte für Versorgung und Betreuung – Du wirst gebraucht!

Kennst Du das moderne Berufsbild der Fachpraktikerin/des Fachpraktikers?

Das machst Du in diesem Beruf …

  • Als Fachpraktiker/in Hauswrtschaft unterstützt Du die Fachkräfte bei den unterschiedlichsten Versorgungs- und Betreuungsleistungen
  • Du versorgst Menschen in sozialen Einrichtungen wie Seniorenheimen, Krankenhäusern, Kantinen oder in Tagungshäusern, speziell in der Küche, im Service, in der Hausreinigung oder in der Wäscherei.
  • Oder Du bist in einem Reinigungsunternehmen oder einer Wäscherei tätig.
  • Auch in Privathaushalten und in der Gastronomie kannst Du im Einsatz sein, zuständig für die Küche über die Hausreinigung, Wäschepflege bis hin zum Service.
  • Zunehmend sind Fachpraktiker Hauswirtschaft auch gefragt in der Betreuung von Menschen in ihrem Alltag, wenn diese Hilfe brauchen. Zum Beispiel reichen sie ihnen das Essen an, lesen vor, spielen mit ihnen Gemeinschaftsspiele oder begleiten sie im Haushalt und beim Einkauf.
  • Bei Deiner Arbeit achtest Du immer auf Kundenwünsche, Hygiene und Nachhaltigkeit.


Schau mal rein …

bei der Agentur für Arbeit:

•    Kurzbeschreibung und Fotos aus dem Berufsalltag
•    Steckbrief der Agentur für Arbeit
    Film der Agentur für Arbeit

Deine Stärken sind …

•    Freude am Umgang mit anderen Menschen
•    Geschicklichkeit (z.B. beim Gemüse schneiden oder Dekorieren)
•    Einfühlungsvermögen (z.B. beim Umgang mit Heimbewohnern)


… und die Entlohnung?

Die Ausbildungsvergütung erfolgt über die Agentur für Arbeit, die diese Reha-Maßnahme fördert.


Sichere Deine Erfolge - Warum nicht  doppelt abräumen?

Am Ende der Ausbildung bist Du Fachpraktiker/-in Hauswirtschaft und hast gleichzeitig den Hauptschulabschluss Klasse 9.


Du möchtest Dich weiterbilden?

Mit dem erfolgreichen Berufsabschluss besteht z.B. die Möglichkeit, eine Ausbildung zur Hauswirtschafter/in anzuschließen.
Außerdem kannst Du Dich durch Fortbildungen im Berufsalltag weiter qualifizieren.


Schau mal rein, so lernen wir in der Berufsschule …

Sag Ja zur Ausbildung – Komm in unser Team!

Wende Dich dazu an die Agentur für Arbeit in Deinem Wohnort, an Deinen Fallberater oder an Deinen Ausbildungslotsen.

 

Aufnahmevoraussetzungen

In diese Teilzeitform werden Sie als Schüler(in) aufgenommen, wenn Sie einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen haben. Es handelt sich um eine Reha-Maßnahme, die von der Agentur für Arbeit gefördert wird.

Art und Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung erfolgt im dualen System, das heißt im Ausbildungsbetrieb und im Berufskolleg, und dauert in der Regel drei Jahre.

Die betriebliche Ausbildung findet in anerkannten Ausbildungsstätten statt. Hier werden Sie in kleinen Ausbildungsgruppen ausgebildet. Außerdem erhalten Sie Unterstützung durch Stützkurse und Förderkurse und eine sozialpädagogische Begleitung.

Für weitere Informationen zur betrieblichen Ausbildung wenden Sie sich bitte an die Agentur für Arbeit oder besuchen Sie uns auf der nächsten Berufsorientierungsmesse in Ahaus. Diese findet zwischen den Sommer- und Herbstferien statt. Den genauen Termin entnehmen Sie bitte unserer Homepage www.bklm-ahaus.de.

Stundentafel

Die Stundentafel der Berufsschule gliedert sich wie folgt:

Berufsbezogener Lernbereich

•    Wirtschafts- und Betriebslehre
•    Betriebsorganisation
•    Versorgung
•    Betreuung

Berufsübergreifender Lernbereich

•    Deutsch/Kommunikation
•    Religionslehre
•    Sport/ Gesundheitsförderung
•    Politik/Gesellschaftslehre

Differenzierungsbereichs

•    Mathematik
•    Datenverarbeitung

Lerninhalte

Im Berufsschulunterricht lernen Sie, wie man Kinder, Erwachsene oder Senioren vollwertig ernährt, vieles über Lebensmittel, über Hygiene, Unfallschutz und Umweltschutz, Arbeitsplanung und die richtige Wahl und Bedienung der Arbeitsgeräte. Außerdem erfahren Sie Wichtiges über Verträge aller Art, über den Umgang mit Geld und eine gute Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen.

Die Ausbildung erfolgt also praxisnah und fördert Ihre Fähigkeiten im Umgang mit Situationen im beruflichen so wie persönlichen Alltag.

Im Mittelpunkt der Ausbildung steht das praktische Arbeiten:

So zum Beispiel lernen Sie ...

•    wie Sie einfache Gerichte wie Suppen, Eintöpfe, Salate oder Aufläufe unter Anleitung zubereiten, wie Sie Speisen portionieren, garnieren, anrichten und servieren.·
•    welche Möglichkeiten es gibt, um verschiedene Lebensmittelgruppen und Speisereste zu lagern.
•    welche Reinigungs- und Pflegemittel für verschiedene Tätigkeiten geeignet sind.
•    wie Sie Textilien waschen, bügeln und mangeln, was zu beachten ist, wenn Sie eine Nähmaschine bedienen.
•    wie Sie Schnittblumen pflegen, wie Sie Raum- und Tischschmuck herstellen.
•    wie Sie bei der Planung und Gestaltung von Festen mitwirken.
•    wie man Hilfe leistet bei Alltagsverrichtungen


Unterrichtsprojekte

Im Unterricht erhalten Sie Gelegenheiten, Produkte herzustellen und Kunden zu bedienen.

Versetzung

Als Schülerin /Schüler der Fachklassen erhalten Sie ein Zeugnis, in dem vermerkt ist, ob Sie die Leistungsanforderungen erfüllt haben. Sie rücken ohne Versetzung in die nächste Klasse vor, sofern Sie nicht wegen Verlängerung des Berufsausbildungsverhältnisses eine Klasse wiederholen.

Prüfungen

Im zweiten Ausbildungsjahr erfolgt die Zwischenprüfung mit einem theoretischen und einem praktischen Teil. Sie wird genau wie die Abschlussprüfung von der Landwirtschaftskammer gestellt. Die Abschlussprüfung umfasst ebenfalls einen theoretischen Teil und einen praktischen Teil mit Prüfungsaufgaben, die nach Anleitung selbstständig durchgeführt werden. Dabei werden die Leistungen des praktischen Prüfungsteils doppelt gewichtet.

Abschluss

Der Berufsschulabschluss ist dem Hauptschulabschluss nach Klasse 9 gleichwertig.

Aufwendungen

Schulgeld wird nicht erhoben.

Mit folgenden Ausgaben muss gerechnet werden:

•    Ausgaben für Schulbücher, ca.30,00 €
•    Ausgaben für evtl. Besichtigungen
•    Eigenanteil für den fachpraktischen Unterricht
•    Ausgaben für Unterrichtsmaterialien


Weiterbildungsmöglichkeiten

Wer sich als Fachpraktiker/in für Hauswirtschaft bewährt hat und weiterkommen möchte, kann sich nach der Ausbildung beispielsweise als Hauswirtschafter/-in weiterbilden. Außerdem gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich im Laufe des Berufslebens weiterzubilden wie über Neuerungen bei hauswirtschaftlichen Geräten, über neue Reinigungstechniken, aktuelle Zubereitungsarten von Speisen oder über Hygienebestimmungen.

Tätigkeitsfelder

Fachpraktiker/in für Hauswirtschaft arbeiten immer unter Anleitung. Sie werden hauptsächlich in Privathaushalten oder in Großküchen, in der Gastronomie, in Stationsküchen, im Zimmerservice,  in der Wäschereinigung sowie in der Gebäudereinigung eingesetzt.

Fahrtkosten

Die Fahrtkosten für die Fahrt zur Schule und zurück müssen von den Auszubildenden selbst getragen werden.
Ausnahme: Fahrtkosten zwischen 50,00 und 100,00 Euro monatlich werden vom Schulträger übernommen.

Anmeldungen

Die Anmeldung erfolgt durch die Ausbildungsbetriebe.

Der Unterricht findet am Schulstandort Ahaus statt.

Kontakt

Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie weitere Auskünfte oder eine ausführliche Beratung wünschen.

Abteilungsleiterin: Ingrid Seggewiß

Schulleiterin:  Michaele Grote.

 

Berufskolleg Lise Meitnermit gymnasialer Oberstufe

Lönsweg 24

48683 Ahaus

Tel.: 02561/955700

FAX: 02561/955701

Internet: www.bklm-ahaus.de   E-Mail: bk-lm@t-online.de

 

 
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