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Presseberichte

Floristen im Blütenrausch

13 Jul 2017

Erfolgreiche Gesellenprüfung im Kreis Borken

„Blütenrausch im Münsterland“

Unter diesem Motto steht in diesem Jahr die Abschlussprüfung der jungen Floristinnen aus dem Kreis Borken.

Die Prüfungsanforderungen waren hoch und die Ergebnisse zeigten – die Ausbildung im Kreis Borken ist auf einem sehr hohen Niveau.

Seit Mittwoch sind nun die Stadtsparkasse Bocholt und die gegenüberliegende St. Georgs Kirche in ein „Münsterländer Blütenmeer“ verwandelt. Die jungen Prüflinge verarbeiteten sehr viele saisonale Blüten und setzten diese wertvoll in Szene. Es entstanden traumhafte Sommersträuße, passende Gefäßfüllungen sowie eine artenreiche Pflanzschale für den Außenbereich.

Im Bereich der Wahlarbeit zeigten die jungen Damen, dass sie ihr Handwerk von der Pike auf gelernt haben. Am Anfang stand ein Kundenauftrag, der mit Hilfe einer fachlichen und vor allem kreativen Idee bedient werden musste. Am Ende des ersten Prüfungstages entstanden damit eine aussagekräftige Skizze und eine Kalkulation, die bereits die Blüten in Menge, Farbe und Stückzahl festlegten. Am zweiten Prüfungstag wurde die Idee fachlich dem Prüfungsausschuss vorgestellt und verkaufsfördernd präsentiert. Heute am dritten Prüfungstag ging es an die fachpraktische Umsetzung.

Es entstanden blütenreiche Tischdekorationen aus selbstgefertigten extravaganten Gestaltungsideen, für die Hochzeit einer Floristin, die sich ein Blütenmeer wünschte.

Im Bereich Trauerschmuck zeigte der Berufsstand sein anspruchsvolles Spektrum zwischen dem blütenreich runden Trauerkranz, einem schwebenden Sargschmuck bis hin zur exklusiven Urnengestaltung. Es war die Trauerfeier für einen münsterländer Gartenliebhaber zu gestalten.

Es waren anstrengende und ereignisreiche Wochen und nun ist es geschafft.

Wir gratulieren den neuen Jung-Gesellinnen!

Anna Bramkamp (Blumenhaus Ehling, Ramsdorf), Heike Ellering (Anne’s Blumenboutique, Rhede), Eva Jühe (Gartencenter Hilgert, Ahaus), Maria Lohkamp (Blumen Wansing, Borken), Marleen Stegemann (Blumenhaus Maria Straatman, Bocholt), Hanna Ulick (Blumen Bödder, Borken), Leonie Wolters (Bocholt)

 

Weitere Informationen zur Prüfung ….

Die komplexe Prüfungsaufgabe ist die große Wahlarbeit der angehenden Gesellinnen und macht 70 % der praktischen Note aus. Mit der Anmeldung zur Prüfung wählen die angehenden Floristinnen aus den vier Themen Raum-, Tisch-, Braut- und Trauerschmuck ihren Wahlbereich aus.

Im ersten Prüfungsteil erhalten sie dann einen Kundenauftrag und müssen diesen dann komplett planen. In nur 60 Minuten muss eine kreative Idee gefunden werden, diese dann aussagekräftig mit Farb- und Blütenverteilung skizziert werden. Ebenso in dieser Zeit legt der Prüfling in einer verbindlichen Kalkulation die benötigten Stückzahlen und vor allem die Blumen fest. Mit diesem ersten Prüfungstag ist das Werkstück in Gestaltung und Preis bereits vorgegeben.

Im zweiten Prüfungsteil stellen die jungen Damen die Gestaltungsidee fachlich vor und möchten in einem Verkaufsgespräch von der Idee den Kunden (=Prüfungsausschuss) überzeugen.

Heute im dritten fachpraktischen Teil wird dieses Werkstück in 90 Minuten handwerklich gefertigt.
Von den acht Auszubildenden haben sich zwei für den Tischschmuck und die verbleibenden sechs für den Trauerschmuck entschieden. Die Kundenaufträge hatten alle das Motto „Blütenrausch im Münsterland“.

Die komplexe Prüfungsaufgabe (Wahlarbeit)

Fertigen Sie einen Tischschmuck zum Thema „Blütenrausch im Münsterland“ für die Hochzeit einer Floristin. Sie wünscht sich ein „Blütenmeer“. Die Fläche des Tisches darf nicht größer als 2m² sein. Die Gestaltung ist freigestellt.

Fertigen Sie einen Trauerschmuck zum Thema „Blütenrausch im Münsterland“. Blumen trösten – zeigen Sie mit Ihrem gestalterischen Handwerk, was die Vielfalt an Blüten bewirken kann. Denken Sie daran, dass der Verstorbene ein münsterländer Gartenliebhaber war. Präsentieren Sie das Werkstück entsprechend. Die Gestaltung ist frei gestellt.

Die drei Arbeitsproben

Im zweiten Teil der fachpraktischen Prüfung werden drei Arbeitsproben gefordert. Der Strauß (40 Minuten), eine Gefäßfüllung bzw. ein Gesteck (30 Minuten) sowie eine Pflanzschale (30 Minuten). Die Aufgaben im Einzelnen:

Strauß

Binden Sie einen Steh-Strauß. Verwenden Sie mindestens 7 verschiedene Arten aus dem Sommerflor. Eine optimale Haltbarkeit und Wasserversorgung müssen gewährleistet sein. Verwenden Sie entsprechende Gefäße und präsentieren Sie auf einem Postament.

Gefäßfüllung /Gesteck

Fertigen Sie ein Gesteck oder eine Gefäßfüllung passend zu Ihrem Strauß. Die Steckhilfe soll alternativ zur handelsüblichen Steckmasse sein. Verwenden Sie nur ein Gefäß und präsentieren Sie es auf einem Postament.

Pflanzschale

Arrangieren Sie eine Pflanzschale für den Außenbereich. Gestalten sie eine Pflanzung mit mindestens 5 verschiedenen blühenden Arten. Verwenden Sie nur ein Gefäß in maximal 80cm Größe.

Die erfolgreichen Auszubildenden mit ihren Ausbildungsbetrieben

Anna Bramkamp (Essen) mit Blumenhaus Ehling, Ramsdorf
Heike Ellering (Rhede) mit Anne’s Blumenboutique, Rhede
Eva Jühe (Ahaus) mit dem Gartencenter Hilgert, Ahaus
Maria Lohkamp (Heiden) mit Blumen Wansing, Borken
Marleen Stegemann (Hamminkeln) mit dem Blumenhaus Maria Straatman, Bocholt
Hanna Ulick (Borken) mit Blumen Bödder, Borken
Leonie Wolters (Bocholt)    

Der Prüfungsausschuss der IHK Westmünsterland

-    Bodo Ehling (Prüfungsausschussvorsitzender), Ramsdorf
-    Maria Straatman (Fachverbandsvorsitzende des Fachverbands Deutscher Floristen), Bocholt
-    Angela Nagel (Raesfeld)
-    Heike Schmitz (Gronau)
-    Günther Flores (Bocholt)
-    Friedrich Gregory und Birgit Brackhan (Fachlehrer am bklm in Ahaus)

Die Prüflinge haben bereits drei theoretische Prüfungen in Technologie, Warenwirtschaft und in Wirtschaft & Soziales abgelegt. Die Florristen werden sowohl im großen Bereich Gestaltung, rund um die Pflanze, in Fachnamen (Botanischen Namen) sowie in den Kaufmännischen Bereichen rund um den Ein- und Verkauf geprüft.

zum Artikel des BBV ...

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