Presseberichte

Hauswirtschaft feiert bundesweiten Erfolg!

Veröffentlicht von Birgit Brackhan (reda-brackhan) am 28 Apr 2011
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Ein Bericht der WN (Ralph Schippers, Gronau)

 

Mit unter den Besten ihres Faches

 
 
Hat beim Bundesleistungswettbewerb Hauswirtschaft in Osnabrück bewiesen, dass sie zu den besten Azubis in Deutschland gehört: Theresia Osterland (M.). Über den Erfolg freuen sich auch Julia Roters (Küchenleitung St. Antoniushaus, l.) sowie Ingrid Seggewiß (Berufskolleg Lise Meitner). Foto:
Hat beim Bundesleistungswett-bewerb Hauswirtschaft in Osnabrück bewiesen, dass sie zu den besten Azubis in Deutschland gehört: Theresia Osterland (M.). Über den Erfolg freuen sich auch Julia Roters (Küchenleitung St. Antoniushaus, l.) sowie Ingrid Seggewiß (Berufskolleg Lise Meitner). Foto:
(rs)
 
Schöppingen - Petersilien-Wurzelcremesüppchen, Häschen aus Hefeteig, Kaninchenfilet auf Linsensalat und als Dessert ein Joghurt-Kirschtraum - läuft ihnen da auch das Wasser im Mund zusammen? Mit dieser Menüfolge hat Theresia Osterland jetzt beim Bundesleistungswettbewerb für Auszubildende in der Hauswirtschaft in Osnabrück einen großen Erfolg gefeiert. Im Feld der 22 Teilnehmer, die aus dem gesamten Bundesgebiet anreisten, belegte die 20-jährige Schöppingerin am Ende einen Platz im vorderen Drittel. Die Auszubildende des St. Antoniushauses hat damit bewiesen, dass sie bundesweit zu den Besten ihres Faches zählt.

Für Julia Roters, Leiterin der Hauswirtschaft im Schöppinger Wohn- und Pflegeheim, ist das gute Abschneiden ihres Schützlings - es war die erste Teilnahme einer Auszubildenden bei einem Bundes-Wettbewerb überhaupt - Bestätigung des hohen Ausbildungsstandes in der Küche. Das jedoch nicht allein: „Dieser Erfolg ist auch das Ergebnis einer guten Zusammenarbeit zwischen Azubi, Berufsschule und Elternhaus“, betont die Küchenleiterin.

 


Für Theresia war die Teilnahme am Bundesleistungswettbewerb eine „tolle Erfahrung“ und der Höhepunkt in ihrer dreijährigen Lehrzeit, die im Sommer mit der Abschlussprüfung enden wird. Im vergangenen Jahr hatte die 20-Jährige bereits beim Landeswettbewerb in Ahaus groß aufgetrumpft, war dort Zweite geworden. Es folgte die Bewerbung zum Bundeswettbewerb, an dem sie zusammen mit einer weiteren Vertreterin aus NRW teilnahm. In Osnabrück hatte sich die junge Schöppingerin einem breiten Aufgabenfeld zu stellen, die die Vielseitigkeit des Berufsbildes widerspiegelte. Einige Aufgaben mussten dabei spontan bewältigt werden, für wiederum andere konnte sie sich vorbereiten. Überzeugt hat die Jury vor allem das von ihr zubereitete Menü. Punktabzug gab es allerdings für eine geringe Zeitüberschreitung. Gefordert waren die Teilnehmer darüber hinaus in den Bereichen Allgemeinbildung, Wirtschafts- und Sozialkunde sowie auch Betreuungsleistungen. Dabei galt es unter anderem kurzfristig eine Präsentation vorzubereiten, die die zukunftsträchtigen Einsatzmöglichkeiten in der Hauswirtschaft darstellen sollte.

Begleitet worden war Theresia neben ihrer Ausbildungsleiterin Julia Roters auch von Ingrid Seggewiß, Bildungsgangleiterin Hauswirtschaft am Berufskolleg Lise Meitner in Ahaus. Ein Mal in der Woche wird die 20-Jährige dort im Rahmen ihrer dualen Ausbildung in Theorie und Praxis geschult. Beide Begleiterinnen waren auch in der Jury aktiv, bewerteten allerdings nicht die Leistungen ihres Schützlings.

Der vordere Platz beim Bundesleistungswettbewerb motiviert nicht nur Theresia selbst, sondern auch das ganze Team in der Küche des Wohnheims. „Die Arbeit in der Großküche ist in erster Linie Teamarbeit“, betont Julia Roters. Insgesamt elf Mitarbeiter sorgen für die tägliche Verpflegung der Bewohner und darüber hinaus auch weiterer Einzelpersonen und Institutionen wie zum Beispiel die Offene Ganztagsschule. Theresia gefällt die Arbeit so gut, dass sie auch nach Abschluss ihrer Ausbildung im Sommer im Großküchenbereich tätig sein will. Mit ihrem guten Abschneiden beim Landes- und Bundesleistungswettbewerb Hauswirtschaft hat sie bei ihrer Bewerbung sicher gute Karten ...

» Wer sich für den vielseitigen Beruf der Hauswirtschafterin interessiert, kann sich beim St. Antoniushaus um einen Ausbildungsplatz bewerben. Aufgrund des demografischen Wandels mit einer Zunahme von älteren Personen, die auf Versorgungsleistungen angewiesen sein werden, ist das Berufsbild sehr zukunftsträchtig. Weitere Infos gibt es bei Julia Roters unter ' 02555/ 86783.
 

VON RALPH SCHIPPERS, GRONAU

 

Zuletzt geändert am: 02 May 2011 um 20:36

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